Satzung des Sportvereins Großaltdorf e.V.
 
 
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr und Zweck des Vereins
§ 2 Mitgliedschaft
§ 3 Beiträge
§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder
§ 5 Organe des Vereins
§ 6 Hauptversammlung
§ 7 Gesamtausschuss
§ 8 Vorstand
§ 9 Ordnungen des Vereins
§ 10 Strafbestimmungen
§ 11 Kassenprüfer
§ 12 Abteilungen
§ 13 Auflösung des Vereins
§ 14

 

§ 1

Name, Sitz, Geschäftsjahr und Zweck des Vereins

 

Der im Jahre 1963 gegründete Verein ist unter dem Namen Sportverein Großaltdorf in das Vereinsregister des Amtgerichtes Schwäbisch Hall (Register Nr. 49) eingetragen und hat den Namenszusatz „e.V.“.

Er hat seinen Sitz in Vellberg-Großaltdorf.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landessportbundes. Der Verein und seine Mitglieder anerkennen als für sich verbindlich die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des Württembergischen Landessportbundes und dessen Mitgliederverbände, deren Sportarten im Verein betrieben werden.

Der Verein setzt sich zur Aufgabe, nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und unter Ausschluss von parteipolitischen, rassischen und konfessionellen Gesichtspunkten der Gesundheit der Allgemeinheit, insbesondere der Jugend zu dienen.

 

Er verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die Organe des Vereins arbeiten ehrenamtlich.

 

 

§ 2
Mitgliedschaft

 

1)       Mitglieder des Vereins können natürliche Personen (ordentliche Mitglieder) und Personenvereinigungen oder juristische Personen (außerordentliche Mitglieder) sein.

2)       Erwerb der Mitgliedschaft
Die Aufnahme eines Mitgliedes erfolgt durch Beschluss des Vorstandes aufgrund eines Aufnahmeantrags. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Verein zu richten; Minderjährige bedürfen der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter; die Zustimmung gilt ausdrücklich auch im Namen des anderen Elternteils als erteilt.

a)       Die ordentliche Mitgliedschaft beginnt mit dem 01. des Monats, in dem sie beantragt wird. Die Mindestmitgliedsdauer beträgt ein Jahr.   

b)       Der Beginn der Mitgliedschaft eines außerordentlichen Mitglieds wird durch besondere Vereinbarung zwischen außerordentlichem Mitglied und Vorstand des Vereins festgelegt.

c)       Personen, die sich um die Förderung des Vereins besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes oder des Gesamtausschusses von der Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie sind beitragsfrei.

3)       Verlust der Mitgliedschaft
Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche Rechte des Mitgliedes.

a)       Die Mitgliedschaft eines ordentlichen Mitglieds endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

1)       Der Austritt eines ordentlichen Mitglieds erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand bis spätestens 30.09. und wird mit Ende des laufenden Kalenderjahres wirksam, sofern die Mindestmitgliedsdauer von einem Jahr bis dahin erfüllt ist. Für die Austrittserklärung Minderjähriger gelten die für den Aufnahmeantrag bestimmten Regelungen entsprechend.

b)       Der Ausschluss eines ordentlichen Mitglieds kann durch den Vorstand beschlossen werden, wenn das Mitglied

1)       Mit der Zahlung eines Beitrages für länger als ein Jahr im Rückstand ist,

2)       Die Bestimmungen der Satzung oder die Interessen des Vereins verletzt,

3)       Anordnung oder Beschlüsse der Vereinsorgane nicht befolgt oder

4)       Sich im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Vereinsleben unehrenhaft verhält.
Der Ausschlussbeschluss ist schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschlussbeschluss steht dem Betroffenen innerhalb von zwei Wochen gegenüber dem Vorstand Berufungsrecht an die nächstfolgende Hauptversammlung zu, zu der er einzuladen ist. Die Hauptversammlung entscheidet über die Wirksamkeit des Ausschlussbeschlusses endgültig. Bis zur Entscheidung der Hauptversammlung ruhen die Rechte des Mitgliedes.

c)       Die Beendigung der außerordentlichen Mitgliedschaft ergibt sich aus der zwischen dem außerordentlichen Mitglied und dem Vorstand getroffenen Vereinbarung.

 

 

§ 3
Beiträge

 

Die Mitglieder sind beitragspflichtig, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt.

Die Hauptversammlung kann Zusatzbeiträge und Umlagen und Beiträge festsetzen. 

1.                                           Ordentliche Mitglieder
die Höhe der Beiträge wird von der Hauptversammlung festgesetzt. Die Beiträge werden jährlich fällig. Auf Antrag können die Beiträge vom Vorstand gestundet oder erlassen werden.

2.                                           Außerordentliche Mitglieder
Die Beiträge der außerordentlichen Mitglieder werden durch besondere Vereinbarung zwischen außerordentlichem Mitglied und dem Vorstand des Vereins festgesetzt.

 

 

 

§ 4
Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

Für die Mitglieder sind diese Satzung und die Ordnungen des Vereins sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane verbindlich. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.

1.                                           Ordentliche Mitglieder
Jedes über 18 Jahre alte ordentliche Mitglied ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrechts in Hauptversammlungen teilzunehmen.
Ordentliche Mitglieder sind berechtigt, an entsprechenden Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu benutzen. Jedes Mitglied kann in den entsprechenden Abteilungen des Vereins Sport treiben.

2.                                           Außerordentliche Mitglieder
das außerordentliche Mitglied ist berechtigt, nach Maßgabe der vom Vorstand gefassten Beschlüsse bestimmte Einrichtungen des Vereins zu benutzen. Außerordentliche Mitglieder haben kein Stimmrecht und kein aktives und passives Wahlrecht. Es steht ihnen das Recht zu, an den Hauptversammlungen teilzunehmen. Versicherungsschutz besteht wie bei ordentlichen Mitgliedern über den Württembergischen Landessportbund.

 

 

 

§ 5
Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind:

1.                                           Die Hauptversammlung

2.                                           der Gesamtausschuss

3.                                           der Vorstand

 

 

 

§ 6
Hauptversammlung

 

1.                                           Im ersten Vierteljahr jeden Geschäftsjahres wird die ordentliche Hauptversammlung durchgeführt. Sie wird von einem der Vorsitzenden, durch Veröffentlichung im Gemeindeblatt unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen unter Bekanntmachung der Tagesordnung, in der die Gegenstände der Beschlussfassung zu bezeichnen sind, einberufen.

2.                                           Die Hauptversammlung hat folgende Aufgaben:

a.                                                       Entgegennahme und Genehmigung der Jahresberichte des Vorstands und der Abteilungsleiter.

b.                                                       Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer.

c.                                                       Entlastung des Vorstands und der Mitglieder des Gesamtausschusses.

d.                                                       Beratung und Beschlussfassung über vom Vorstand wegen ihrer Bedeutung auf die Tagesordnung gebrachte Angelegenheiten.

e.                                                       Wahl und Amtsenthebung der Mitglieder des Vorstands.

f.                                                         Bestätigung der Abteilungsleiter und Jugendleiter und deren Stellvertreter, sowie die Wahl der Kassenprüfer und übrigen Ausschußmitglieder.

g.                                                       Festsetzung der Beiträge, Aufnahmegebühren, etwaiger Zusatzbeiträge und Umlagen (Ausnahme §3, Ziffer 2).

h.                                                       Berufungen gegen Ausschlussbeschlüsse des Vorstands.

i.                                                         Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorständen.

j.                                                         Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins.

3.                                           Anträge aus den Reihen der Mitglieder sind mindestens eine Wochen vor der Hauptversammlung dem Vorstand schriftlich mit Begründung einzureichen.

4.                                           Der Vorstand kann außerordentliche Hauptversammlungen einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von einem Viertel aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder unter Angabe des Zwecks und des Grundes gegenüber dem Vorstand verlangt wird.

5.                                           Die Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit; ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
Beschlüsse über Satzungsänderung und Auflösung des Vereins erfordern eine Mehrheit von Zweidrittel der erschienen Mitglieder; Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

6.                                           Die Beschlüsse der Hauptversammlung sind vom Schriftführer und von einem der  Vorsitzenden, zu unterschreiben.

7.                                           Für die weiteren Förmlichkeiten des Ablaufs und der Beschlussfassung (einschließlich Wahlen ) ist die Geschäftsordnung, die vom Gesamtausschuss zu beschließen ist, maßgeblich.

 

 

 

§ 7
Gesamtausschuss

 

1.                                           Dem Gesamtausschuss gehören an:

a.                                                        Die Mitglieder des Vorstandes

b.                                                       die in den Abteilungen gewählten Abteilungsleiter und Jugendleiter oder deren Stellvertreter

c.                                                       drei von der Hauptversammlung zu wählende Mitglieder

Jedes Mitglied des Gesamtausschusses hat eine Stimme. Stimmenübertragung ist unzulässig.
Die Mitglieder des Gesamtvorstandes werden auf zwei Jahre gewählt.  2Vorsitzende und der Kassenwart  werden im ungeraden Jahr gewählt, ein Vorsitzender, der Stellvertreter des Kassenwarts und der Schriftführer im geraden Jahr.

Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitglieds beruft der Gesamtausschuss den Nachfolger, wenn die nächste Hauptversammlung nicht binnen drei Monaten stattfindet; in der nächsten Hauptversammlung ist Nachwahl erforderlich.

2.                                           Dem Gesamtausschuss obliegt:

a.                                                       Die Beschlussfassung über den Haushaltsplan

b.                                                       Die Beschlussfassung über die Ordnungen des Vereins

c.                                                       Die Beschlussfassung über die Gründung und über die Auflösung von Abteilungen.

3.                                           Über die Protokollierung und Beurkundung der Beschlüsse des Gesamtausschusses gilt § 6 Ziffer 6 entsprechend.

4.                                           Die Sitzungen des Gesamtausschusses sind von einem der Vorsitzenden schriftlich  unter Einhaltung einer Frist von drei Tagen einzuberufen. Tagesordnung und die Gegenstände der Beschlussfassung brauchen nicht bekannt gegeben zu werden.

 

 

 

§ 8
Vorstand

 

1.                              Den Vorstand bilden:

a.                                                       Drei gleichberechtigte Vorsitzende

b.                                                       Der Kassenwart oder sein Stellvertreter

c.                                                       Der Schriftführer

2.                              Der Vorstand erledigt die laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. 

3.                              Von den Mitgliedern des Vorstandes sind insbesondere folgende Aufgabenbereiche wahrzunehmen:

a.                                                       Breiten- und Freizeitsport

b.                                                       Leistungs- und Wettkampfsport

c.                                                       Jugendpflege

d.                                                       Öffentlichkeitsarbeit

e.                                                       Finanz-, Steuer- und Vermögensfragen

f.                                                         Fragen des Vereinsheimes

Das Nähere regelt die Geschäftsordnung.

Die Hauptversammlung kann verdienten Persönlichkeiten mit der Ehrenmitgliedschaft Sitz und Stimme im Vorstand verleihen.

4.                                                                   Die 3 Vorsitzenden sind der Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Die 3 Vorsitzenden sind einzelvertretungsberechtigt.

5.                                                                   Die Organe des Vereins können beschließen, dass für bestimmte Aufgabenbereiche „Ausschüsse beim Vorstand“ gebildet werden.

6.                                                                   Über die Einberufung der Vorstandssitzung, sowie über die Protokollierung und Beurkundung der Beschlüsse des Vorstandes gilt § 7, Ziffer 3 und 4 entsprechend.

7.                                                                   Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Der Vorstand kann aber bei Bedarf eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26a EStG beschließen.

 

 

 

§ 9
Ordnungen des Vereins

 

Zur Durchführung dieser Satzung kann sich der Verein eine Geschäftsordnung, eine Finanzordnung, eine Jugendordnung, eine Ehrenordnung, sowie eine Rechts- und Verfahrensordnung, die vom Gesamtausschuss zu beschließen sind geben.
Der Verein ist berechtigt Regressansprüche gegen Mitglieder zu stellen.

 

 

 

§ 10
Strafbestimmungen

 

Sämtliche Mitglieder des Vereins unterliegen einer Strafgewalt. Der Vorstand kann gegen Mitglieder, die sich gegen die Satzung, gegen Beschlüsse der Organe, das Ansehen, die Ehre und das Vermögen des Vereines vergehen, folgende Maßnahmen verhängen:

a.                                                       Verweis

b.                                                       Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an Veranstaltungen des Vereins

c.                                                       Ausschluss (siehe §2 2.2a, bb).

 

 

 

§ 11
Kassenprüfer

 

Die Hauptversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder zwei Kassenprüfer, die weder dem Vorstand noch dem Gesamtausschuss angehören dürfen.

Die Kassenprüfer sollen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege des Vereins sachlich und rechnerisch prüfen, diese durch ihre Unterschrift bestätigen und der Hauptversammlung hierüber einen Bericht vorlegen.

Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer zuvor dem Vorstand berichten

Die Prüfungen sollen jeweils innerhalb angemessener, übersehbarer Zeiträume während und am Schluss des Geschäftsjahres stattfinden.

Die Kassenführungen der einzelnen Abteilungen sind bei Bedarf auf Anordnung des Vorstandes von den Kassenprüfern ebenfalls zu prüfen und dem Vorstand hierüber Berichte vorzulegen.

 

 

 

§ 12
Abteilungen

 

1.       Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfalle durch Beschluss des Gesamtausschusses gegründet.

2.       Die Abteilung wird durch den Abteilungsleiter, dessen Stellvertreter, den Jugendleiter und die Mitarbeiter, denen feste Aufgaben übertragen werden, geleitet (Abteilungsausschuß). Versammlungen des Abteilungsausschusses werden nach Bedarf einberufen.

3.       Abteilungsleiter, Stellvertreter, Jugendleiter und Mitarbeiter werden von der Abteilungsversammlung gewählt. Der Abteilungsausschuss ist gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich und auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet.

 

 

§ 13
Auflösung des Vereins

 

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Hauptversammlung beschlossen werden, bei deren Einberufung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist. Für den Fall der Auflösung bestellt die Hauptversammlung zwei Liquidatoren, die die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben. Das nach Bezahlung der Schulden noch vorhandene Vereinsvermögen ist auf die Stadt Vellberg zu übertragen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke der Ortschaft Großaltdorf zu verwenden hat.

 

Entsprechendes gilt für die Beschlussfassung über den Wegfall des Vereinszweckes.

 

 

§ 14

 

Diese Satzung tritt an die Stelle der bisherigen und mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft

 

Vellberg-Großaltdorf, 27.03.2009